Über mich

Jasper Prigge, 28, Rechtsanwalt, ist Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. NRW. Er kandidiert im gemeinsamen Wahlkreis Essen-Borbeck/Mülheim- Winkhausen für den Landtag NRW, außerdem auf Platz 8 der Landesliste.

„Ich akzeptiere die Dinge nicht mehr, die ich nicht ändern kann. Ich ändere die Dinge, die ich nicht akzeptieren kann.“ Wer meint, dass Politik nichts verändern kann, sollte sich dieses Zitat der US-Bürgerrechtlerin und Feministin Angela Davis zu Herzen nehmen. Nicht andere dürfen über unser Leben bestimmen, sondern wir alle haben das Recht, uns einzumischen und ein gutes Leben zu fordern. Aus diesem Grunde bin ich politisch aktiv geworden.

Ich wollte etwas gegen das ungerechte Hartz4-System tun, in dem Menschen immer wieder aufs Neue entwürdigt werden. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum Druck und Sanktionen, bis hin zur kompletten Streichung der Leistungen ganzer Familien, für viele Betroffene zum Alltag gehören, während zugleich das Vermögen der Reichen immer größer wird. Warum müssen viele von uns arbeiten, bis sie umfallen, und am Ende des Geldes ist noch immer ziemlich viel Monat übrig?

Verlassen wir uns nicht darauf, dass andere sich für uns einsetzen, sondern ändern wir die Dinge, die wir nicht akzeptieren können. Dafür braucht es nicht viel: Ein erster Schritt kann sein, am 14. Mai DIE LINKE zu wählen. Ein zweiter Schritt wäre, mit uns gemeinsam die Dinge zu verändern!

Die WAZ schreibt in ihrer Kurzvorstellung über mich:

 Auf der Landesliste seiner Partei rangiert Jasper Prigge auf Platz 8. Der 28-Jährige darf sich also Hoffnungen machen, dass es klappen könnte mit dem Sprung ins NRW-Landesparlament. Prigge ist Mitglied des Landesvorstandes.
Politisch aktiv ist er seit zehn Jahren. Damals lebte er in einer Wohngemeinschaft. Einem Mitbewohner, der auf Hartz IV angewiesen war, sei mit Sanktionen gedroht worden, gleichzeitig habe das Job-Center ihn allein gelassen. „Ich fand es ungerecht.“
Jasper Prigge ist studierter Jurist, arbeitet als Rechtsanwalt und wohnt mit seinem Lebensgefährten in Essen-Frohnhausen. Als Abgeordneter für Die Linke will sich der 28-Jährige dafür einsetzen, dass alle Kinder ein warmes Mittagessen bekommen. Er selbst isst gerne Pizza.

14 Fragen an Jasper Prigge:

Warum kandidierst du?
Die Reichen werden reicher, die Armen zahlreicher. Damit die Gesellschaft nicht noch weiter auseinander fällt, müssen wir an das Vermögen der Reichen und Superreichen ran. Außerdem wir müssen dafür sorgen, dass Arbeit besser bezahlt wird, Niedriglöhne und Leiharbeit müssen der Vergangenheit angehören. Das alles können wir schaffen, wenn wir DIE LINKE stark machen. Dafür kandidiere ich und möchte viele weitere Menschen ermutigen, aktiv zu werden. Deshalb: Zeig Stärke für soziale Gerechtigkeit. Mit uns. Für Dich. DIE LINKE.

Was ist dein Lieblingsverein?
Da ich in Dortmund aufgewachsen bin, müsste ich jetzt sagen der BVB 😉 Aber um ehrlich zu sein gibt es viele Vereine, deren Arbeit mich beeindruckt, beispielsweise die AIDS-Hilfen in NRW, weil sie sich für andere Menschen einsetzen und aktiv gegen Diskriminierung kämpfen.

Was machst du beruflich?
Ich bin Rechtsanwalt hier in Essen.

Was ist dein Lieblingsessen?
Pizza geht immer.

Politik ist für dich?
Gegen ungerechte Zustände aktiv zu werden.

Was ist das erste was du anpacken würdest, wenn du in den Landtag/Bundestag einziehst?
Ich würde einen Antrag einbringen, in dem der Landtag sich dafür ausspricht, allen Kindern ein kostenloses warmes Mittagessen zu garantieren.

Deutschland ist das viertreichste Land der Welt, warum merken wir davon kaum etwas?
Weil der Reichtum bei einigen wenigen Menschen liegt. Während Schulen zerbröckeln und die Tickets für Bus und Bahn immer teurer werden, wissen die kaum, wohin mit ihrem Geld. Ich hätte da ein paar Ideen…

Warum sollte man wählen gehen?
Wählen zu gehen ist der erste Schritt, damit sich etwas ändert. Dabei darf es aber nicht bleiben. Nur wenn mehr Menschen eine gerechtere Politik einfordern und damit der LINKEN den Rücken stärken, werden wir Verbesserungen durchsetzen können.

Warum bist du in der LINKEN?
DIE LINKE ist für mich die einzige Partei, die glaubwürdig für das steht, was sie erzählt. Nicht nur im Wahlkampf, sondern 365 Tage im Jahr.

Wie bist du politisch geworden?
Ich habe früher in einer WG gewohnt und einer meiner Mitbewohner war auf Hartz IV angewiesen. Das ist schon zehn Jahre her, damals waren die Hartz-Gesetze noch neu. Ich fand es ungerecht, dass ihm ständig mit Sanktionen gedroht wurde, gleichzeitig hat das Jobcenter ihn völlig alleine gelassen. DIE LINKE war da natürlich die erste Adresse.

Dein Lieblingspolitiker?
Aktuell Bernie Sanders aus den USA. Er hat gezeigt, wie man Menschen für eine fortschrittliche Politik gewinnen und mobilisieren kann. Solche Menschen brauchen wir.

Welchen Politiker kannst du am wenigsten leiden?
Weit oben auf meiner Liste rangiert Donald Trump, aber auch in Deutschland gibt es gerade einige, von denen ich gerade gar nicht sagen kann, wer schlimmer ist.

Was ist für dich soziale Gerechtigkeit?
Soziale Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass die Gesellschaft niemanden alleine lässt. Wir brauchen mehr Solidarität und weniger Ellenbogenmentalität.

Wie sollte man mit der AfD umgehen?
Sagen, wofür sie steht. Keiner kann wirklich wollen, dass Reiche geschont werden, während mit dem Finger auf diejenigen gezeigt wird, die wenig haben.